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Putten üben zu Hause – 7 Übungen für schnelle Fortschritte

Am Von Frank Schmolz / 0 Kommentare
Putting üben zu Hause – Putting-Matte im Wohnzimmer

Das Putten ist der einzige Schlag im Golf, den jeder Golfer jeden Tag trainieren kann – ohne Platz, ohne teures Equipment, ohne Anfahrt. Rund 40 Prozent aller Schläge einer durchschnittlichen Golfrunde fallen auf das Putten. Wer hier auch nur einen Schlag pro Runde spart, verbessert sein Ergebnis um einen Strich.

Die gute Nachricht: Die meisten Fehler beim Putten entstehen durch mangelndes Körpergefühl – nicht durch fehlende Kraft. Sie lassen sich gezielt üben. Und das geht auch zu Hause.

Warum das Putten über den Score entscheidet

Profi-Golfer verbringen mehr Zeit auf dem Putting Green als auf der Driving Range – nicht ohne Grund. Der Unterschied zwischen einem 36- und einem 18-Handicap-Spieler liegt in vielen Fällen nicht beim Driver, sondern beim Putter. Drei-Putt-Löcher sind der größte Score-Killer für Freizeit-Golfer.

Die richtige Haltung: Bevor du mit dem Training beginnst

Prüfe zuerst deine Grundhaltung. Die häufigsten Fehler:

  • Augen nicht über dem Ball: Einfacher Test – Ball an die Nasenspitze halten und fallen lassen. Er sollte auf den Ball vor dir treffen.
  • Schultern nicht parallel zur Ziellinie: Zeigen die Schultern nach links oder rechts, kompensiert die Streichbewegung automatisch.
  • Zu viel Handgelenk: Das Putten ist eine Schulterbewegung. Die Handgelenke bleiben stabil.

Übung 1: Loch-Targeting mit Tasse oder Markierung

Was du brauchst: Eine Kaffeetasse oder Klebeband-Markierung auf dem Boden

Lege eine Kaffeetasse mit dem Henkel nach unten auf den Boden oder markiere ein 10-cm-Ziel. Puttere aus 1,5 m, 2 m, dann 3 m. Ziel: 10 von 10 Putts treffen das Ziel.

Warum es hilft: Ein kleines Ziel zwingt dazu, konkreter auszurichten. Steigerung: Augen schließen nach dem Aufsetzen und blind putten – schult das Gefühl für die Streichbewegung.

Übung 2: Streckentraining auf der Putting-Matte

Putting Matte für das Training zu Hause
Eine gute Putting-Matte simuliert den echten Green-Speed – unverzichtbar für strukturiertes Heimtraining

Was du brauchst: Eine Putting-Matte mit eingebautem Loch

Beginne aus 1 Meter, schreite in 50-cm-Schritten zurück bis auf 4 Meter. Auf jeder Distanz 10 Putts. Ziele: 10/10 aus 1 m, 8/10 aus 2 m, 6/10 aus 3 m, 4/10 aus 4 m.

Warum es hilft: Die Putting-Matte gibt eine konstante Rollbahn mit definiertem Auslauf. Du entwickelst Distanzgefühl – den wichtigsten Faktor bei langen Putts.

Übung 3: Ausrichtung mit dem Putting Mirror korrigieren

Groove Putting Mirror von EyeLine Golf
Der Groove Putting Mirror – präziseres Feedback als jedes Trainer-Auge

Lege den Putting Mirror auf den Boden und stelle dich auf. Im Spiegel siehst du sofort: Sind die Augen über der markierten Linie? Sind die Schultern parallel? Liegt der Putter korrekt?

Puttere 10 Bälle mit Spiegel, dann 10 ohne. Golfer, die regelmäßig mit dem Putting Mirror trainieren, berichten von automatisch präziserer Ausrichtung auf dem Platz – weil das Muster im Muskelgedächtnis gespeichert ist.

Übung 4: Gate-Drill für die gerade Putterbahn

Gate Drill mit dem Putting Mirror
Der Gate-Drill: Der Putter muss exakt zwischen den Öffnungen hindurch – jede Abweichung wird sofort sichtbar

Stelle zwei Kugelschreiber rechts und links des Putters auf – so eng, dass der Putter beim Durchschwingen gerade nicht die Schreiber berührt. Puttere 20 Bälle. Berührt der Putter die Schreiber, war die Bahn nicht gerade.

Mit dem Groove Putting Mirror von EyeLine Golf: Die integrierten Gates erfüllen genau diesen Zweck – präziser als zwei Kugelschreiber.

Übung 5: Tempo-Kalibrierung

Markiere mit Klebeband 1 m, 2 m, 3 m, 4 m, 5 m auf dem Boden. Puttere jeweils einen Ball auf jede Distanz – Ziel ist nicht ein Loch, sondern der Ball soll auf der Linie stoppen (±15 cm).

Variante: Klebe ein 30×30 cm Feld auf den Boden als Stoppzone. Alle Putts sollen dort landen. Das schult Tempo besser als Loch-Targeting.

Übung 6: Bogenputt-Training

Lege ein Buch (3 cm hoch) 20 cm rechts des Zielpunkts. Puttere so, dass der Ball links am Buch vorbeiläuft und ins Ziel rollt – das simuliert einen Breaker. Dann Buch links, Ball soll rechts vorbei.

Greens sind selten eben. Diese Übung trainiert, Linie UND Tempo gleichzeitig zu koordinieren.

Übung 7: Druck-Simulation – der „Muss-Putt"

Setze dir eine Regel: 5 Putts aus 1,5 Metern in Folge müssen sitzen. Gelingt einer nicht, fängst du von vorn an. Erst wenn alle 5 sitzen, ist die Session beendet.

Druck verändert die Physiologie – Puls steigt, Muskeln verkrampfen leicht. Wer gelernt hat, unter selbst erzeugtem Druck souverän zu putten, bleibt auf dem Platz ruhiger.

Das richtige Equipment

Putting Matte für zuhause in verschiedenen Designs
Eine gute Putting-Matte, ein Putting Mirror und dein eigener Putter – mehr braucht es nicht

Du brauchst keine 500-Euro-Trainingsanlage. Drei Dinge machen einen echten Unterschied:

  • Putting Matte: Konstante Rolloberfläche, die den echten Grün-Speed simuliert. Ohne Matte weicht der Teppich zu stark ab – die Übertragung auf den Platz ist begrenzt.
  • Putting Mirror: Das wichtigste Analyse-Tool. Kein Trainer-Auge sieht so präzise wie ein Spiegel. Fortschritte sind oft schon nach der ersten Session spürbar.
  • Dein eigener Putter: Übe immer mit dem Putter, den du auch auf dem Platz nutzt. Das Muskelgedächtnis ist putterspezifisch.

Trainingsplan: 15 Minuten täglich

15 Minuten täglich – drei Wochen lang konsequent – machen einen messbaren Unterschied:

  • Montag: Ausrichtungs-Check mit Putting Mirror (10 min) + Gate-Drill (5 min)
  • Dienstag: Streckentraining 1–4 m auf der Matte (15 min)
  • Mittwoch: Tempo-Kalibrierung (15 min)
  • Donnerstag: Gate-Drill + Druck-Simulation (15 min)
  • Freitag: Bogenputt-Training (15 min)
  • Wochenende: Nur Platz – spielen und beobachten.

Fazit

Putten üben zu Hause ist keine Notlösung für schlechtes Wetter – es ist systematisches Training für den Teil des Golfspiels, der direkt den Score beeinflusst. Mit den richtigen Übungen, einer Putting-Matte und einem Putting Mirror kann jeder Golfer sein Handicap senken, ohne auch nur einmal auf den Platz zu fahren.

Fang heute an. 15 Minuten. Du wirst es auf deiner nächsten Scorekarte sehen.

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