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Welches Headcover braucht wirklich jeder Spieler? Driver, Fairway, Hybrid und Putter im Vergleich

Am Von Frank Schmolz / 0 Kommentare
Welches Headcover braucht wirklich jeder Spieler? Driver, Fairway, Hybrid und Putter im Vergleich

Du stehst vor dem Golfshop-Regal voller Headcover und fragst Dich: Brauche ich das wirklich – oder ist das nur Deko? Die Antwort: kommt drauf an, welcher Schläger geschützt werden soll. Driver-Köpfe ohne Cover sind nach einer Saison oft schon ramponiert, beim Eisen ist es weniger kritisch. Hier kommt der ehrliche Praxis-Überblick, welche Headcover wirklich Sinn ergeben.

Warum überhaupt Headcover?

Drei Gründe: Schutz, Sortierung und Stil. Schutz, weil moderne Driver- und Fairway-Köpfe leichte Carbonschalen oder lackierte Titanoberflächen haben, die im Bag aneinander reiben. Sortierung, weil Eisen-Sets mit Sichtfenster Dir auf den ersten Blick zeigen, welcher Schläger an welcher Position steckt. Und Stil, weil das Bag mit einem Plüsch-Hund oder einer magnetischen Premium-Haube einfach besser aussieht als blanke Schaftenden.

Driver-Headcover – der wichtigste Schutz im Bag

Der Driver ist meist der teuerste Schläger im Bag (300–800 €) und gleichzeitig der empfindlichste. Carbonkronen und lackierte Krone-Sole-Übergänge zerkratzen schnell, wenn der Driver im Bag gegen Eisen oder Putter stößt. Ein Driver-Headcover ist deshalb kein „nice to have", sondern Pflicht.

Worauf Du beim Driver-Headcover achten solltest:

  • Passform: moderne 460-ccm-Driver brauchen großzügige Hauben – zu enge Pom-Pom-Strümpfe stülpen sich beim ersten Einpacken um.
  • Schaftrohr: ein langer Stoff- oder Strick-„Sock" schützt auch den oberen Schaftbereich. Magnetische Hauben sitzen nur direkt am Kopf, dafür ist das Anziehen schneller.
  • Innenfutter: weiches Fleece oder Velours schützt die Krone vor Mikrokratzern.

In unserem Shop findest Du klassische Strick-Modelle, magnetische Premiumhauben und kreative Tier-Motive – alle Driver-Headcover hier ansehen.

Fairwayholz- und Hybrid-Hauben – Nummerntags nicht vergessen

Bei Fairwayhölzern und Hybriden hast Du oft drei bis fünf Schläger nebeneinander – 3er, 5er, 7er Holz, dazu 3er und 4er Hybrid. Ohne Nummerntag greifst Du auf der Runde blind und ziehst womöglich den falschen Schläger.

Hauben mit austauschbaren Nummerntags sind hier Gold wert. Bei den klassischen Longridge-Modellen oder den Craftsman-Sets kannst Du die Nummern selbst zusammenstellen.

Eisen-Headcover – braucht das wirklich jeder?

Ehrliche Antwort: nein, nicht jeder. Eisen sind robust, die Schlagflächen sind aus geschmiedetem oder gegossenem Stahl und nehmen normale Bag-Stöße ohne Probleme weg. Aber: wer auf Reisen geht, sein Bag oft umpackt oder die Optik liebt, profitiert von einem Eisen-Set mit Sichtfenster.

Vorteile von Eisen-Headcovern mit Sichtfenster:

  • Du siehst auf einen Blick, welcher Schläger an welcher Position steckt (kein Suchen mehr).
  • Die Schaftenden klappern nicht mehr im Bag – besonders angenehm im Reise-Bag.
  • Bei Neopren-Sets fasst sich das Material angenehm an und ist schnell trocken.

Putterhauben – Schutz für den meistgenutzten Schläger

Statistisch ist der Putter der Schläger, den Du auf einer Runde am häufigsten in der Hand hast – 30 bis 36 Schläge pro Runde sind normal. Trotzdem wird er am stiefmütterlichsten behandelt. Eine gute Putterhaube schützt nicht nur die Schlagfläche, sondern auch das oft sensible Insert (Faceinsert aus Polymer oder TPU).

Zwei Putter-Typen, zwei Cover-Formen:

  • Mallet-Putter (große, blockförmige Köpfe wie Odyssey 2-Ball oder Spider): brauchen breite, oft mit Magnetschnalle versehene Hauben.
  • Blade-Putter (schmale klassische Köpfe wie Anser-Stil): passen in schlankere Cover, oft mit Lederfinish oder Stickerei.

Materialien im Vergleich – was passt zu Dir?

Strick / Pom-Pom: Retro-Look, langer Schaftschutz, günstig. Empfindlich gegen Nässe, in der Maschine schnell verfilzt.

PU-Leder: wirkt edel, ist regenresistent und langlebig. Ideal für Tier- oder Motiv-Hauben (Tiger, Husky, Akita).

Plüsch / Stoff: der Klassiker für Driver-Hauben mit Tier-Motiven. Waschbar im Schonwaschgang im Wäschenetz bei 30 °C.

Magnetisch (z. B. Magnetix): die schnellste Variante. Magnet hält die Haube direkt am Kopf, kein Verheddern im Bag. Premium-Preis, aber für viele die komfortabelste Lösung.

Welches Headcover passt zu Dir?

Der Pragmatiker: klassisches schwarzes Driver-Cover + Sichtfenster-Eisen-Set + schlichte Putterhaube. Schutz, kein Schnickschnack.

Der Stil-Spieler: magnetische Driver-Haube + Lederhauben für die Hölzer + passende Bladeputter-Haube in derselben Farbwelt.

Der Charakterkopf: Plüsch-Tier auf dem Driver (Tiger, Hund oder Frosch), Pom-Pom-Strümpfe auf den Hölzern, Mallet-Putter mit Kleeblatt oder Glückszahl-Motiv.

Pflege und Reinigung

Plüsch- und Stoff-Hauben gehen im Wäschenetz bei 30 °C in den Schonwaschgang. PU-Leder einfach feucht abwischen, niemals einweichen. Strickware: kalt von Hand, danach in Form gezogen flach trocknen lassen. Magnetische Premiumhauben am besten mit leicht feuchtem Tuch – Magnete und Wasser vertragen sich auf Dauer nicht.

Fazit

Ein Driver-Headcover ist Pflicht, ein Eisen-Set mit Sichtfenster ist Komfort, und Putter- sowie Hybridhauben sind Schutz für die Schläger, die Du oft brauchst. Wer sein Bag aufwerten will, kombiniert Schutz mit Stil – ob mit klassischem Look oder mit Plüsch-Tier auf dem Driver. Alle Headcover und Schlägerhauben bei GOALF entdecken →

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