Putting Spiegel Test 2026: Die 6 besten Modelle im Vergleich
Sechs Putting-Spiegel im Vergleich – unsere Empfehlung, Preise und welcher zu deinem Training passt.
Ein Putting Spiegel wird im Golf oft unterschätzt. Laut Hersteller trainieren 16 der Top 20 der Weltrangliste (OWGR) mit einem EyeLine-Putting-Spiegel. Der Grund: Kaum eine Übung verbessert Setup, Augenlinie und Schlägerblatt-Stellung so direkt wie der Blick nach unten in den Spiegel. Wir haben die sechs relevantesten Modelle am deutschen Markt verglichen.
Putts machen rund 43 % aller Schläge einer durchschnittlichen Golfrunde aus. Wer sein Handicap senken will, kommt am Putten nicht vorbei – und ein Putting Spiegel ist mit Abstand das einfachste Werkzeug, um die häufigsten Fehler im Setup sofort sichtbar zu machen. Aber welcher Spiegel ist für wen der richtige? Wir haben die wichtigsten Modelle, die in deutschen Tests häufig genannt werden, gegenübergestellt.
Offen gesagt: Drei der sechs Modelle verkaufen wir selbst: EyeLine Groove, Groove PLUS und den Longridge Tour Mirror. PuttOut, BelowPar und Pure2Improve/Mikado führen wir nicht. Gemessen haben wir nichts im Labor. Unsere Empfehlung beruht auf unserer Erfahrung mit den Spiegeln aus dem Shop und auf den Tests, die am Ende als Quellen stehen.
★ Auf einen Blick: unsere Empfehlungen
Was muss ein guter Putting Spiegel können?
Ein Putting Spiegel funktioniert nach einem simplen Prinzip: Du legst ihn vor dich auf den Boden und siehst dein eigenes Setup von oben. Was vorher unsichtbar war, wird offensichtlich. Drei Punkte sind dabei entscheidend:
Augenposition
Dein Auge muss exakt über dem Ball stehen. Der Spiegel zeigt dir das auf einen Blick.
Schulter-Alignment
Linien im Spiegel kontrollieren, ob deine Schultern parallel zur Ziellinie ausgerichtet sind.
Schlägerblatt
Steht das Blatt im Setup und beim Treffmoment wirklich rechtwinklig zur Ziellinie?
Startrichtung (Bonus)
Premium-Spiegel haben Tee-Gates oder Metalltore zur Kontrolle der Startrichtung.
Ein Putting-Spiegel prüft Augen, Schultern und Schlagfläche, mit Toren auch die ersten Zentimeter am Ball. Läuft dein Putter unruhig oder verfehlt der Ball bei längeren Putts mit Break die Linie, braucht es ein anderes Gerät: eine Putting-Schiene für die Bahn oder Putt-Tore für Startlinie und Tempo.
Die 6 Putting Spiegel im direkten Vergleich
| Modell · unsere Einschätzung | Preis | Empfehlung für |
|---|---|---|
|
EyeLine Groove Plus ★★★★★ |
99,95 € | Ambitionierte Spieler, Training zuhause |
|
EyeLine Groove ★★★★★ |
69,95 € | Allround, alle Spielstärken |
|
PuttOut Mirror mit Gate ★★★★★ |
~70–75 € | Indoor, Puttingmatte zuhause |
|
BelowPar Puttspiegel ★★★★★ |
~30 € | Einsteiger, kleines Budget |
|
Longridge Tour Mirror ★★★★★ |
19,95 € | Preisbewusste Einsteiger, Setup-Basics |
|
Pure2Improve / Mikado ★★★★★ |
~20–25 € | Gelegenheitsspieler |
Die Modelle im Detail
EyeLine Groove Plus Putting Mirror
99,95 €Der Groove Plus ist die Premium-Variante des EyeLine-Klassikers und vereint alle vier Trainingsfokus-Punkte in einem Tool: Augenlinie, Schulter-Alignment, Schlägerblatt-Stellung und Startrichtung. Die Linienführung ist deutlich präziser als bei günstigeren Modellen, das Material ist kratzfest und langlebig. Wer regelmäßig zuhause putten trainiert, bekommt hier die größte Spiegelfläche von EyeLine.
✓ Pro
- Vier Trainingsfokus-Punkte in einem Spiegel
- Hochwertige, kratzfeste Verarbeitung
- Zeigt Augen, Putterblatt und Schultern gleichzeitig
- Größte Spiegelfläche der EyeLine-Reihe (44 × 23 cm)
✗ Contra
- Höchster Preis im Vergleich
- Funktionsumfang braucht Eingewöhnung
- Zu groß für die Golftasche, eher für den festen Übungsplatz
EyeLine Groove Putting Mirror
69,95 €Der Groove Mirror ist das kompakte Standardmodell von EyeLine Golf. Er zeigt Augenposition, Schlägerblatt und Ballposition; mit den sechs mitgelieferten Indoor-Stäben baust du Tore für Startlinie und Putterweg. Für die Schulterlinie gibt es ihn mit Schulterspiegel (79,95 €), mehr Fläche dafür hat der PLUS. Er kostet 30 € weniger als die PLUS-Version. Für die meisten Hobbygolfer reicht dieses Modell vollständig aus.
✓ Pro
- Allround-Lösung für jede Spielstärke
- Faires Preis-Leistungs-Verhältnis
- Tore für Startlinie und Putterweg, 6 Indoor-Stäbe dabei
- Kompakt und transportabel
✗ Contra
- Kleinere Fläche als der PLUS, für die Schultern gibt es die Variante mit Schulterspiegel
- Keine magnetischen Begrenzungen wie beim PuttOut
PuttOut Putting Mirror mit Gate
~70–75 €PuttOut hat den klassischen Putting Spiegel um zwei spannende Features ergänzt: magnetische Begrenzungen, mit denen sich die Sweetspot-Treffer kontrollieren lassen, und ein 5 cm breites Metall-Tor („Gate") zur Kontrolle der Startrichtung. Im Test bei Practical-Golf wird die Verarbeitung als „klar überdurchschnittlich" beschrieben – allerdings ist das Tor für Anfänger sehr schwer zu treffen.
✓ Pro
- Magnetische Sweetspot-Begrenzungen
- Metall-Gate für Startrichtungs-Kontrolle
- Sehr hochwertige Verarbeitung, rutschfest
- Ideal für Indoor-Training auf Puttingmatte
✗ Contra
- Tor für Einsteiger frustrierend schwer
- Premium-Preis trotz weniger Trainingsfokus als Groove Plus
BelowPar Puttspiegel
~30 €Der BelowPar Puttspiegel ist die solide Einsteiger-Wahl. Er deckt die Grundlagen ab – Augenposition, Linien zur Ausrichtung – ohne Premium-Extras. Wer noch nie mit einem Putting Spiegel trainiert hat und erst herausfinden will, ob das Tool zum eigenen Trainingsstil passt, ist hier richtig.
✓ Pro
- Sehr günstig im Einstieg
- Deckt die wichtigsten Grundlagen ab
- Deutscher Anbieter
✗ Contra
- Keine Tor- oder Sweetspot-Funktion
- Einfachere Verarbeitung als EyeLine
Longridge Tour Putting Mirror
19,95 €Der Tour Putting Mirror von Longridge ist der günstigste Weg, die Setup-Kontrolle per Spiegel auszuprobieren: Augenposition, Schulterlinie und Putterausrichtung werden zuverlässig sichtbar. Auf Extras wie Gates oder Sweetspot-Begrenzungen verzichtet er bewusst – dafür kostet er rund zwei Drittel des BelowPar und weniger als ein Drittel des Groove. Für die ersten Wochen Spiegeltraining oder als Zweitspiegel fürs Büro eine runde Sache.
✓ Pro
- Günstigster Preis im Vergleich (19,95 €)
- Deckt die drei Kern-Checkpunkte ab
- Kompakt und leicht – passt in jede Golftasche
- Direkt bei goalf lieferbar, Versand aus Deutschland
✗ Contra
- Keine Gates oder Sweetspot-Begrenzungen
- Ohne Tasche und Zubehör
- Einfachere Ausstattung als die EyeLine-Modelle
Pure2Improve & Mikado Putt Spiegel
~20–25 €Beide Modelle sind in der Budget-Klasse angesiedelt und bei großen Golf-Onlinehändlern verfügbar. Der Pure2Improve ist 31 × 18 cm groß und kommt mit Tasche. Beide Modelle reichen für gelegentliche Trainingseinheiten, mehr aber auch nicht. Wer ernsthaft am Putten arbeiten will, sollte mindestens zum BelowPar oder Groove greifen.
✓ Pro
- Niedrigster Einstiegspreis
- Mit Tasche, gut transportabel
✗ Contra
- Nur Basics, keine erweiterten Funktionen
- Linienführung weniger präzise
Welcher Putting Spiegel passt zu dir?
So trainierst du richtig mit dem Putting Spiegel
Spiegel exakt auf der Ziellinie ausrichten. Die Mittellinie zeigt zum Loch, alles andere ist Zufallsergebnis.
Auge über den Ball. Schau in den Spiegel – siehst du dein Auge direkt über der Ballposition? Wenn nein, Setup korrigieren.
Schultern parallel. Die Schulterlinie sollte parallel zu den Spiegellinien verlaufen. Häufigster Fehler: offene oder geschlossene Schultern.
Schlägerblatt prüfen. Steht das Blatt im Setup wirklich rechtwinklig zur Ziellinie? Spiegel-Linien zeigen das sofort.
Kurz und konzentriert. 5–10 Minuten täglich bringen mehr als eine lange Einheit pro Woche.
Du willst wissen, wie sich der Spiegel im Trainingsalltag schlägt? Hier ist unser Erfahrungsbericht nach 30 Tagen mit dem Groove Mirror. Und wer direkt komplett starten will: Das Putting-Starterset bündelt Groove Mirror, Ball Liner und 3-m-Matte für 159,95 € statt 179,85 € – 19,90 € gespart.
Fazit: Welcher Putting Spiegel ist der Beste?
Wenn du zuhause einen festen Übungsplatz hast und auch die Schultern sehen willst: EyeLine Groove Plus. Wenn du eine kluge Allround-Wahl suchst, ist der EyeLine Groove der Sweet Spot zwischen Funktion und Preis. Für reines Indoor-Training auf der Puttingmatte ist der PuttOut mit Gate die spannendste Alternative. Und wer erst herausfinden will, ob ein Putting Spiegel überhaupt zum eigenen Training passt, startet am günstigsten mit dem Longridge Tour Mirror für 19,95 € – den gibt es wie die EyeLine-Modelle direkt bei uns.
Bei goalf.de findest du die EyeLine-Modelle und den Longridge direkt im Shop – inklusive 30 Tagen Rückgaberecht und versandkostenfrei ab 50 €. Wenn das Modell nicht passt, geht es einfach zurück.
Häufig gestellte Fragen
Lohnt sich ein Putting Spiegel wirklich?
Ja – wenn du regelmäßig putten trainierst. Laut Hersteller trainieren 16 der Top 20 der Weltrangliste (OWGR) mit einem EyeLine-Putting-Spiegel. Der größte Effekt: Du erkennst Setup-Fehler, die du im Stand niemals selbst sehen würdest. Schon nach wenigen Trainingseinheiten ist das Auge geschult.
Wo lege ich den Spiegel hin?
Auf das Putting-Grün oder die Puttingmatte, exakt auf der Ziellinie zum Loch. Der Ball liegt auf der Markierung des Spiegels, das Loch ist das Ziel der Mittellinie.
Wie oft sollte ich trainieren?
5–10 Minuten täglich sind effektiver als eine Stunde am Wochenende. Der Effekt liegt in der Wiederholung – das Auge lernt, das richtige Setup automatisch zu erkennen.
Reicht ein günstiges Modell?
Für den Einstieg ja – etwa der Longridge Tour Mirror für 19,95 €. Wer ernsthaft am Handicap arbeitet, profitiert von den präziseren Linien und der besseren Verarbeitung der EyeLine-Modelle. Premium-Tools halten zudem deutlich länger.
Indoor oder Outdoor – wo nutze ich den Spiegel?
Beides geht. Auf dem Putting-Grün vor der Runde zum Aufwärmen, zuhause auf der Puttingmatte für regelmäßiges Training. Der PuttOut mit Gate ist speziell für Indoor optimiert, der EyeLine Groove funktioniert in beiden Umgebungen gleich gut.
Welchen Putting Spiegel empfehlt ihr?
Unsere Empfehlung für den festen Übungsplatz zuhause ist der EyeLine Groove PLUS (99,95 €): Er hat die größte Fläche der EyeLine-Spiegel und zeigt auch die Schultern. Für die meisten Golfer reicht der EyeLine Groove (69,95 €), zum Ausprobieren der Longridge Tour Mirror (19,95 €). Alle drei verkaufen wir selbst, die übrigen Modelle nicht.
Frank Schmolz