Groove Putting Mirror vs. Groove PLUS – welcher lohnt sich wirklich?
Zwei Spiegel, ein Ziel – der direkte Vergleich zwischen Groove und Groove PLUS.
Zwei Spiegel. Ein Ziel. Aber welcher ist der richtige für dich? Der Groove Putting Mirror und der Groove PLUS kommen vom selben Hersteller, kosten unterschiedlich viel – und haben trotzdem denselben Grundgedanken. Wer kaufbereit ist, stellt sich genau diese Frage. Die Antwort ist klar, wenn man weiß worauf man achten soll.
Die kurze Antwort zuerst
Wer einen soliden Putting Mirror für das tägliche Heimtraining sucht, ist mit dem Groove Putting Mirror (€59,95) gut bedient. Wer mehr will – mehr Feedback, mehr Übungsoptionen, neuere Technologie – greift zum Groove PLUS (€79,95). Der Aufpreis von €20 macht in der Praxis einen spürbaren Unterschied.
Groove Putting Mirror: Das Original
Der Groove Putting Mirror ist seit Jahren ein Standardwerkzeug auf der PGA Tour. Er zeigt drei Dinge auf einen Blick:
- Ob die Augen direkt über der Putterlinie sind
- Ob die Schultern parallel zur Ziellinie stehen
- Ob der Putter quadratisch hinter dem Ball aufgesetzt ist
Dazu kommen zwei Gate-Öffnungen für den Gate-Drill: Der Putter muss beim Durchschwingen exakt zwischen den Stäben hindurch. Das trainiert eine konsistent gerade Putterbahn.
Stärken: Bewährtes Konzept, robuste Ausführung, sofortiges visuelles Feedback, einfache Handhabung.
Preis: €59,95
Groove PLUS Putting Mirror: Die nächste Generation
Der Groove PLUS ist die Weiterentwicklung des Originals. EyeLine Golf hat die häufigsten Nutzerfeedbacks eingebaut und ein Tool entwickelt, das mehr Trainingsszenarien abdeckt:
- Verstellbare Gates: Die Gate-Öffnungen lassen sich breiter oder enger stellen – für Anfänger mehr Spielraum, für Fortgeschrittene präzisere Führung
- Erweiterte Augenmarkierungen: Präzisere Linien für die Augenkontrolle, auch bei unterschiedlichen Körpergrößen und Putter-Längen verwendbar
- Mehr Übungsmöglichkeiten: Zusätzliche Markierungen ermöglichen weitere Drills, die mit dem Standard-Mirror nicht möglich sind
- Modernere Verarbeitung: Leichter, mit verbesserter Spiegelfläche
Stärken: Flexibler einsetzbar, mehr Drills möglich, aktuelleres Modell, verstellbare Gates.
Preis: €79,95
Direkter Vergleich
| Groove Mirror | Groove PLUS | |
|---|---|---|
| Preis | €59,95 | €79,95 |
| Augen-/Schultercheck | ✓ | ✓ (präziser) |
| Gate-Drill | ✓ (fix) | ✓ (verstellbar) |
| Zusatz-Drills | – | ✓ |
| Aktuelles Tour-Modell | – | ✓ |
| Empfohlen für | Einsteiger | Alle Levels |
Wer sollte welchen kaufen?
Groove Putting Mirror (€59,95) ist richtig, wenn:
- Du zum ersten Mal einen Putting Mirror kaufst und erst sehen willst, ob du regelmäßig damit trainierst
- Du ein klar limitiertes Budget hast
- Dir die Grundfunktionen – Augencheck, Schultercheck, Gate-Drill – ausreichen
Groove PLUS (€79,95) ist die bessere Wahl, wenn:
- Du ernsthaft und langfristig trainieren willst
- Du von verstellbaren Gates profitieren willst (Anfänger: weiter, Fortgeschrittene: enger)
- Du das aktuellste Modell willst, das heute auf der PGA Tour genutzt wird
- €20 Unterschied keine Kaufentscheidung ist
Unser Tipp: Wer sowieso vorhat, ernsthaft zu trainieren, sollte direkt zum PLUS greifen. €20 Aufpreis für deutlich mehr Flexibilität lohnen sich langfristig.
Fazit
Beide Mirrors tun, was ein Putting Mirror tun soll. Der Groove PLUS tut es besser, flexibler und mit mehr Entwicklungspotenzial. Wer beim Putting ernsthaft Handicap-Punkte sparen will, ist mit dem PLUS langfristig besser aufgestellt.
Frank Schmolz